Ein Willkommen an alle Neuen!
Mehr als 150 neue Schüler*innen haben sich in der vergangenen Woche mit ihrem Stundenplan, den Räumlichkeiten und ihren Mitschüler*innen am Hannover Kolleg oder Abendgymnasium vertraut gemacht. Sie wollen investieren: in ihre Weiterbildung, in einen höheren Schulabschluss und in ihre Zukunft. Schulgeld müssen sie auf dem Zweiten Bildungsweg nicht zahlen. Stattdessen aber Zeit, Energie und Geduld aufbringen.
Pat*innen aus den höheren Jahrgängen begrüßen die Neuen ganz individuell mit einer bunten Miniaturschultüte. Viele mag das an ihren allerersten Schultag erinnern, als (An-)Spannung und Tüte noch größer ausfielen. Dennoch unterscheiden sich die Voraussetzungen für Erfolg auf dem ersten und Zweiten Bildungsweg nicht grundlegend.
„Lernen braucht Zeit“
„Kommen Sie regelmäßig in den Unterricht, nehmen sie aktiv teil und arbeiten sie selbstständig,“ betont Schulleiter Udo Menski. Lernen brauche Zeit, gerade auch der Wiedereinstieg in den Schulbetrieb nach einer längeren Pause. Menski betont, wie wichtig es sei, sich zu fokussieren und die Schule wieder als „Hauptjob“ zu sehen. Gleichzeitig macht er Mut, bei Unsicherheiten oder Problemen nicht gleich aufzugeben. Der Schulleiter unterstreicht: „Zu jedem Lernprozess gehören Fehler.“ Davor sei selbst der Physik-Nobelpreisträger Albert Einstein nicht gefeit gewesen. Trotzdem habe Einstein sich nie entmutigen lassen. Er habe er zu seinen Fehlern gestanden und aus ihnen gelernt.
Das Schulmotto der Gymnasien für Erwachsene soll alle neuen Schüler*innen in den kommenden Monaten und Jahren begleiten: „Wissen erwerben, Horizonte erweitern, selbst gesteckte Bildungsziele erreichen in einer Schule der Ermutigung“. Die wichtigste Unterstützung dabei ist die Klassengemeinschaft: das gegenseitige Verständnis, der Zusammenhalt bei Herausforderungen. Denn gemeinsam lässt sich vieles leichter meistern.
Fynn, Abiturient des Jahrgangs 2026, betont rückblickend: „Man wächst an der Schule buchstäblich über sich hinaus, lernt seine eigenen Stärken lieben und mit seinen Schwächen umzugehen. Dabei darf man nur nicht die spaßigen und erfüllenden Momente vergessen, z.B. die Glühweine während der Weihnachtsfeier, die gemeinsamen Sportstunden und den Kaffee in der Cafeteria.“
In diesem Sinne wünschen wir allen neuen Schüler*innen viele lehrreiche und erfüllende Momente an den Gymnasien für Erwachsene und einen guten Start ins Schuljahr 2026/27.
(scr, 16.8.2026)